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Heinrich von Kleists „Penthesilea“

22. August | 17:30 - 19:00
€15

Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht! Mit Hunden zerreißt sie, welchen sie liebet, und isst, Haut dann und Haare, ihn auf.“

Heinrich von Kleist war ein Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit; er stand jenseits der Lager von Romantik und Weimarer Klassik. Insbesondere sein Trauerspiel „Penthesilea“ galt als unaufführbar.

Barbara Stoll spielt, liest  und rezitiert Kleists stärkstes, faszinierendstes Drama über die obsessiv-verliebte Amazonenkönigin Penthesilea als Monolog – im passenden, wunderschönen Skulpturengarten des Lapidariums. Sie schlüpft in die verschiedenen Rollen, ist anfangs Odysseus, wird zu Achill, dann zu Penthesilea, zur Priesterin oder auch zu Meroe am Schluss. Die Veränderungen sind minimal, intentional,vereinigen sich doch alle Stimmen in der des Dichters Heinrich von Kleist.

Barbara Stoll wird musikalisch begleitet von Jerry Willingham. Sein

Raumklang-Konzept (Keramikobjekte, Flöten, Khaen u.a.) wurde eigens für diese Bearbeitung der „Penthesilea“ geschaffen.

Eintritt 15

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